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Dark Souls II - Daves Tagebuch (Tag 3)




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Der heutige Tag beschäftigt sich vor allem mit dem Herzstück von Dark Souls II - der guten Laune...äh ich meinte natürlich: dem Tod. Warum ich dennoch Fortschritte machte, das könnt ihr jetzt lesen, viel Spaß...


Tag 3 - tödliches Vorankommen

Alle Tagebuch-Einträge:

Es gibt so Tage in Dark Souls II, da scheint einfach NICHTS zu klappen. Frisch am Leuchtfeuer gestärkt machte ich mich im Wald der Riesen (immer noch nicht sicher, ob er so heißt) daran, die nicht gerade einladend wirkende Leiter hinunter in den Dungeon zu klettern. In jenem Verlies gibt es eine feurige Grube mit einer Art Echse darin, feurige Angelegenheit, I'm so not going in there! Glücklicherweise muss ich auch nicht dort hinunter (wenngleich da sicher ein Bombastisches Item der Ungerechtigkeit auf mich waren würde...oder halt der Tod), und so meuchele ich zunächst einige Untote darnieder, die teils noch am Boden schlummern (und beim Vorbeigehen plötzlich aufspringen, um mich zu erschrecken und..nunja, zu töten). Manche sind mit langen Speeren ausgestattet, doch so langsam komme ich dahinter, wie ihre Bewegungsmuster sind und ich halte lieber Abstand vor ihrer immensen Reichweite, bis sie mal eine Lücke in ihrem Angriff lassen. Stück für Stück offenbart sich mir nun auch die Tiefe des Kampfsystems: bei den Fußsoldaten mit Axt beispielsweise lohnt es sich, ihren Angriff auf mein Schild abzuwarten, da sie dann in bester Asterix-Manier erst einmal kurz verwirrt erzittern, ob der Wucht ihres kläglich abgeprallten Schlags. Dann ist der beste Zeitpunkt gekommen, um selbst mal den Stocher in meiner Hand piksen zu lassen. Viel mehr als ein besseres Buttermesser ist mein Schwert auch noch nicht, aber immerhin hat es eine Robustheit von 60, hält also relativ lange - ganz im Gegenteil zu dem anderen Schwert, das ich fand, und das zwar insgesamt glaube ich etwas besser ist, aber viel schneller repariert werden muss.

Ich kämpfe mich weiter voran und gelange schließlich auf eine Burgmauer mit zwei weiteren Gegnern. Nach deren Tod klettere ich eine Leiter hinauf zu einer großen Arena unter freiem Himmel. Plötzlich schwingt sich ein riesiges Flugmonster über meinen Kopf hinweg und lässt einen silbern glänzenden Riesen-Ritter zu Boden. Ein Ritter von der Sorte, der ich schon allein optisch noch gar nicht gewachsen sein kann. Dennoch versuche ich, ein paar Schläge zu verteilen. Mr. Blech holt dann allerdings auch aus und ich merke sofort: das wird noch nix. Als ich den Rückzug die Leiter hinab antrete, verschwindet der Boss mir nichts dir nichts, und kam bisher auch noch nicht wieder zurück. Ich habe momentan keinen blassen Schimmer, ob ich nun eine einmalige Gelegenheit auf eine fesche Waffe oder ähnliches verpasst habe. Unverrichteter Dinge schritt ich weiter voran, kam dann aber schließlich - sei es aus Übermut oder Unvorsichtigkeit - doch letzten Endes an eine Stelle, an der mich der Tod übermannte. Blöd, denn nun lagen da alle meine Seelen herum, ihr wisst schon, also known as Erfahrungspunkte, Währung und knappes Gut in einem. Würde ich beim nächsten Versuch vom Leuchtfeuer aus nicht wieder bis zu dieser Stelle kommen, um das Paket aufzuheben, sind sie futsch (und neu laden geht dank automatischen Zwischensaves auch nicht). Dann wäre der - zugegebenermaßen nicht sehr große - Fortschritt bisher futsch (bis auf die gefundenen Items). Glücklicherweise schaffte ich es wieder bis dahin, merkte aber rasch ein weiteres Problem: meine Lebenssteine (eine Art altertümliches Medipack zur Gesundheitswiederauffrischung) waren irgendwann alle. Klar, ich kann sie nachkaufen, doch das kostet Seelen. Manchmal findet man auch welche auf dem Boden, aber das ist nicht sehr häufig bislang. Hinzu kommt, das die Lebensleiste kürzer wird, wenn man stirbt, bis sie bei häufigem Draufgehen irgendwann nur noch 50% beträgt. Dank eines Items kann man seine Menschlichkeit jedoch wiedererlangen, glücklicherweise habe ich ein paar davon.

Um es kurz zu machen: die Passage nach dem aktuellsten Leuchtfeuer habe ich bislang etliche Male wiederholt, meist bin ich irgendwo gestorben, nur das letzte Mal habe ich mich mit einem Knochen-Item zurück ans Feuer teleportiert. Da nämlich, als ich mal wieder mein Seelenbündel vor dem Verfall gerettet habe und zu viel Angst hatte, erneut zu sterben. Ein Vorteil ist immerhin, dass sich die Seelen durch das wiederholte Meucheln der Gegner immer weiter anhäufen, sodass ich trotz meiner Tode und quasi keinem wirklichen physischen Vorankommen dennoch schon ein paar Charakter-Levels aufgestiegen bin. Faszinierend finde ich die zusätzliche Spannung, die aufkommt, wenn man mal wieder auf Seelenrettungstour ist und immer im Hinterkopf hat, dass die nächste Begegnung mit Widersachern den Verlust von viel Arbeit bedeuten kann. Und das macht Spaß, immer noch. That's Dark Souls, I guess.

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